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Wenn das Stimmungsbarometer seinen Tiefpunkt erreicht – was hilft?

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Bild: © istock.com/PeopleImages

Fühlt man sich ausgelaugt und träge, kann es leicht passieren, dass depressive Stimmungsmomente den Alltag erschweren. Das liegt nicht nur an der vorangegangenen, dunklen Winterzeit, sondern kann auch Folge einer falschen Ernährungsweise oder psychischem Ballast wie ein geringes Selbstwertgefühl, Arbeitsstress oder Mangel an Sport sein.

Sonnenlicht weckt die Sinne

Generator für gute Laune ist das Hormon Serotonin, das in unserem Körper das Herz-Kreislauf-System hochfährt, den Magen-Darm-Trakt reguliert und die Sinnesorgane funktionstüchtig macht. Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Stimmungsschwankungen und Unwohlsein können also durchaus Mangelerscheinungen des wertvollen Hormons sein. Wenn das Stimmungsbarometer auf Sturm steht oder man sich am liebsten den ganzen Tag zurückziehen möchte, zeigt die Winterdepression ihre letzten Nachwirkungen. Die Rettung: die ersten, über einen längeren Zeitraum anhaltenden Sonnenscheinstunden. Die UVB-Strahlung sorgt einerseits dafür, dass Vitamin D gebildet wird, was sich positiv auf das Immunsystem sowie die Knochen und folglich das körperliche Wohlbefinden auswirkt. Sonnenlicht produziert das Glückshormon Serotonin sowie Endorphine und liefert auf der anderen Seite Energie, Lebensfreude und Zuversicht. Außerdem fühlt man sich erholt, da man sich an einen ausgeglichenen Tagesrhythmus gewöhnt – wir wachen mit der Sonne auf und gehen schlafen, wenn es dunkel ist.

Wenn das Essen zum Stimmungskiller wird

Nicht nur psychische Belastungen wie Stress, ein geringes Selbstbewusstsein oder Zweifel sind Auslöser für eine Unterproduktion von Stimmungshormonen. Auch die falsche Ernährung kann sich negativ auf das Wohlbefinden und die Laune auswirken. Neben Diabetes, Übergewicht, schlechter Haut und einem geschwächten Herz-Kreislauf-System als körperliche Folgen können Mangelerscheinungen oder ungesunde Lebensmittel auch im Gehirn einen fatalen Prozess auslösen – nämlich, indem man die Blut-Hirn-Schranke staut. Die Lösung: L-Tryptophan, das vor allem in unbehandelter und pflanzlicher Rohkost vorhanden ist und die Bahnen zwischen Gehirn und Darm wieder löst. So wird physischen Blockaden der Kampf angesagt!

Sport als Schlüssel für gute Laune

Dass eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Sport wirksame Mittel für eine gute Figur sind, ist wohl jedem bekannt. Doch selten macht man sich bewusst, dass Bewegung zu einem rundum positiven Lebensstil verhilft. Als Wunderwaffe gegen Stressempfinden und Nervosität eignen sich Ausdauersportarten wie Radfahren, Inlinern oder Joggen, die besonders im Frühjahr und Sommer bei gutem Wetter für einen Gute-Laune-Kick sorgen. Auch mentales Training in Verbindung mit körperlicher Betätigung ist Balsam für die Seele: Yoga und Pilates halten nicht nur fit, sondern vermitteln durch die Mediationseinheiten auch die Fähigkeit, vom Alltagsstress abzuschalten und sich seiner selbst bewusst zu werden, was wiederum dafür sorgt, dass man Konflikte schneller löst und psychische Probleme einzuschätzen weiß.