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Fit werden und Spaß haben mit Badminton

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Es gibt viele Sportarten, die die Deutschen betreiben. Besonders jetzt, da die warmen Monate des Jahres da sind, tummeln sich Männer aller Altersklassen auf den Fußballplätzen, Jugendliche spielen Basketball oder gehen ins Schwimmbad. Auf den Straßen sieht man Jogger und auf Terrassen Frauen, die Aerobic oder Gymnastik betreiben. Doch es gibt mit der immer noch unterschätzten Sportart Badminton einen weiteren Weg, gleichzeitig fit zu werden, seine Ausdauer zu erhöhen und dabei Spaß zu haben.

Hintergrund

Der Wettkampfsport wird häufig mit Federball verwechselt. Zu Unrecht. Denn im Gegensatz dazu bemühen sich nicht die Spielpartner nicht gemeinsam, den Ball hochzuhalten. Der Spielball, ursprünglich Shuttlecock genannt, darf nicht in der eigenen Spielhälfte zu Boden fallen. Ansonsten erhält der Gegner einen Punkt.

Im Einzel hat das Feld die Abmessungen von 5,18 auf 13,40 Metern. Es ähnelt einem Tennis-Court, ist jedoch kleiner. Beim Doppel ist die Breite des Feldes mit 6,10 Metern nur etwas größer. Zwischen den Spielern ist ein Netz gespannt, über das der Spielball fliegt. Die Regeln sind nicht kompliziert, sodass Anfänger sich leicht einfinden. Nach Wettkampfregeln endet ein Satz, wenn eine Partei 21 Punkte gesammelt hat. Weitere Einzelheiten und Regeln beim Badminton finden Sie hier.

Vorteile

Badminton können Sportbegeisterte jederzeit spielen. Es ist eine Indoor-Sportart, die in geeigneten Hallen von Millionen Menschen in der Bundesrepublik in der Freizeit betrieben wird. Somit ist man weit über den Sommer hinaus in der Lage, das Spiel mit dem Shuttlecock durchzuführen und vom in Deutschland häufig widrigen Wetter nicht abhängig.

Dabei ist es in der Regel nicht notwendig, einem Verein beizutreten. Während der Öffnungszeiten einer Halle können zwei oder vier Spieler, beispielsweise zum Abschalten nach Feierabend oder zum Auspowern am Wochenende, meist kurzfristig für ein oder zwei Stunden ein Feld mieten und es nutzen. Im Gegensatz zu anderen Sportarten benötigt man kein teures Equipment.

Equipment

Bei spezialisierten Online-Shops wie captain-racket.de sind Schläger für Einsteiger bereits ab 15 Euro zu haben. Allerdings sollte man dessen Bespannung nach einer gewissen Zeit erneuern lassen. Zudem sollte man auf geeignetes Schuhwerk achten. Die verwendeten Federbälle sind günstig und meist in Sechserpackungen für wenige Euro zu haben. Ein wesentlicher Vorteil der Sportart besteht aber in der umfassenden Fitness, die Badminton schon bei gelegentlicher Betätigung liefert. Wie bei anderen Sportarten auch sollten Interessierte überdies auf relativ eng anliegende und dennoch atmungsaktive Sportkleidung achten.

Fitness

Beim Badminton entwickeln die Spieler Kondition. Sie müssen ständig dem Ball nachsprinten und legen bereits in kurzer Zeit viele Kilometer zurück. Von den Armen über den Oberkörper bis hin zu den Waden bauen Badminton-Player Muskeln auf. Auch Bauch- und Gesäßmuskulatur sind betroffen. Somit trainiert Badminton den Körper ähnlich umfassend wie dafür bekannte Sportarten, etwa Rudern.

Durch verschiedene Arten von Schlägen werden Koordination und Konzentration geschult. Dies ist der Fall, da jeder Spieler durch Finten, Antäuschen und unterschiedliche Schlagtechniken versucht, den Gegner zu täuschen und Punkte zu erzielen. Allerdings ist zu sagen, dass durch das notwendige Abbremsen und die vielen ruckartigen Bewegungen Menschen mit Gelenk- oder Rückenbeschwerden Probleme bekommen könnten.

Vergleichsdaten und die soziale Seite von Badminton

Ihr Fitnesslevel können Badminton-Begeisterte bereits steigern, wenn sie zweimal pro Woche je eine halbe oder ganze Stunde spielen. Durchschnittlich werden beim Badminton pro Stunde 330 Kalorien verbrannt – ein Spitzenwert, den andere populäre Sportarten wie beispielsweise Fußball nicht ansatzweise erreichen.
Neben der sportlichen Seite sollte man die soziale Komponente nicht vergessen. Der altersunabhängige Sport kann mit den besten Freunden jederzeit gespielt werden. Bei einem Einzel mit einem neuen Partner lernt man sich besser kennen als bei typischen Mannschaftssportarten.