Body-Mass-Index

Body-Mass-Index (BMI) Rechner

„Bin ich zu dick?“ Gerade Frauen fragen sich dies häufig. Im Zeitalter von Diäten und nun, da die Gesundheit auch immer mehr an Bedeutung gewinnt, ist die Frage nach Übergewicht nicht gerade unwichtig und hat nicht zwangsläufig etwas mit einer oberflächlichen Gesellschaft zu tun. Vielmehr steckt dahinter oftmals auch ein gesunder Lifestyle, bei dem es aber manchmal schwer ist, durchzublicken, was nun zu einer gesunden Lebensweise beiträgt und was eher kontraproduktiv ist. Genauso verhält es sich auch mit dem Gewicht. Hier kann der BMI mitunter Abhilfe schaffen und Gewissheit bringen, ob man etwas für seinen Körper tun sollte.

Die Berechnung des Body Mass Index

Der BMI, ausgeschrieben „Body Mass Index“, gibt an, wie das Körpergewicht im Vergleich zur Körpergröße steht. Hierzu wird das Gewicht in Kilogramm durch das Ergebnis der Körpergröße in Metern, mal sich selbst multipliziert, geteilt. Ein Beispiel wäre eine Frau mit 30 Jahren, die 1,65m groß ist und 60kg wiegt. Die Formel lautet hierfür: 60kg / (1,65×1,65) = 22. Sie hätte also einen Body Mass Index von 22. Für den Vergleich, wo man mit diesem Körpergewicht und seiner Größe liegt, benötigt man jedoch auch das Alter. Denn dieses gibt an, in welchem BMI-Bereich man sich befindet. Auch muss man zwischen weiblich und männlich unterteilen. Bei Männern liegt der optimale Körpermaßindex zwischen 20 und 25, bei Frauen hingegen zwischen 19 und 24. Bei einem BMI von über 30 spricht man von Adipositas. Beachten sollte man jedoch, dass sich die ersteren beiden Angaben auf ein Alter von männlichen und weiblichen Personen von 19 bis 24 Jahren beziehen. Mit dem Alter steigt auch der Toleranzbereich, der das Normalgewicht angibt, ein wenig. Weitere Informationen findet man hierzu bei den speziellen Body Maß Index-Rechnern, die oftmals auch eine Tabelle für die jeweilige Staffelung bereithalten.

Hier können Sie Ihren Body-Mass-Index berechnen

Gewicht in kg:
Größe in cm:
Ihr BMI:

Häufig gebraucht wird der Body Mass Index von Wissenschaftlern und Ärzten. Ärzte nutzen ihn für die Berechnung, wie hoch das Risiko für den Patienten ist, an verschiedenen Krankheiten, wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Diabetes mellitus u.a., die bekanntermaßen im Zusammenhang mit Übergewicht stehen, zu berechnen.

Neue Erkenntnisse liefern zusätzliche Anhaltspunkte

Mittlerweile ist die Methode Gewicht ausrechnen im BMI-Rechner jedoch ein wenig in Verruf geraten. Da hier nur das Verhältnis von Körpergröße und Körpergewicht in Relation gesetzt wird, kann es hin und wieder zu Unstimmigkeiten der Ergebnisse kommen. Denn Extremsportler, die eine hohe Muskelmasse aufweisen, liegen laut Body Mass Index oftmals im Bereich des Übergewichts. Muskeln wiegen aber bekanntlicherweise mehr als Fett, wodurch bei Sportlern ein erhöhtes – unverfälschtes – Ergebnis bei der Berechnung ihrer Werte herauskommt. Die Wissenschaft hat mittlerweile herausgefunden, dass zusätzlich zur Berechnung des BMI auch der Bauchumfang eine hohe Rolle spielt. Denn dort soll sich laut Forschern das schädliche Bauchfett ansammeln, das für einen erhöhten Bluthochdruck sowie höhere Fettwerte verantwortlich sein soll. Bei Männern sollte der Bauchumfang nicht mehr als 94cm betragen. Bei 102cm liegt schon ein deutlich erhöhtes Risiko vor, an einer Herzkrankheit oder Diabetes mellitus zu erkranken. Der Bauchumfang bei Frauen sollte nicht über 80cm sein, bei der Toleranzgrenze von 88cm ist auch hier ein erhöhtes Erkrankungsrisiko gegeben.

Menschen, die auf ihre Gesundheit achten und sich nicht nur auf ihre Waage verlassen möchten, sollten deshalb auch immer den BMI sowie die Bauchumfangmessung zu Rate ziehen.