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Zucker – das süße Gift macht süchtig

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Aus unseren Essensgewohnheiten ist Zucker kaum mehr wegzudenken. Beunruhigend ist die Zahl an Nahrungsmitteln, in denen unvermutet Zucker verborgen ist. Doch die Folgen des Zuckerkonsums werden, obwohl heute kein Geheimwissen mehr, kaum beachtet.

Zucker als Kalorienbombe

Dass Zucker dick macht, sollte eigentlich jeder wissen. Daher wird es selten sein, dass jemand in seine Tasse Kaffee 10 Löffel Zucker rührt. Die gleiche Menge Zucker, nämlich 40 Gramm, sind aber in einer Dose Cola oder Limonade enthalten, man macht sich das aber meist nicht klar. Solange es um süßen Geschmack geht, ist die Beigabe von Zucker noch nachvollziehbar. Kaum zu verstehen ist, das Zucker heute überall enthalten ist: In Ketchup ist der fünfte Teil Zucker, in einer Portion Nudelsauce ist 30 Gramm Zucker enthalten. In Salatdressings, Essigprodukten, Saucen und Suppen ist das süße Gift. Alle Fertiggerichte sind gesüßt, selbst in Wurstwaren, Chips, gar in unserem Brot ist Zucker als sogenannter Geschmacksverstärker eingearbeitet. Tückisch ist, dass Zucker auf Zutatenlisten auch unter „falscher Flagge“ erscheint:

  • Laktose
  • Maissirup
  • Fructose
  • Glucosesirup
  • Dextrose
  • Sucrose
  • Amazake
  • Maltose
  • Galaktose

… – das ist alles Zucker!

Zucker – die süße Sucht

Spätestens hier wird das Motiv für die Verzuckerung aller Lebensmittel deutlich: Zucker ist billig, leicht massenweise herzustellen und macht süchtig. Zucker führt nach Verzehr zu gleichen Reaktionen im Gehirn und dem Hormonsystem wie die bekannten Suchtstoffe Nikotin, Morphin, Kokain oder Alkohol. Die Gewöhnung beginnt früh: Schon Baby- und Kindertees sind gesüßt, so dass ein starker Süßgeschmack als normal empfunden und später immer wieder gewünscht wird. Zucker bietet, wie alle Suchtstoffe, anfangs einen schnellen Bonus: Es ist ein kurzer Energieschub, dieser Zuckerkick, der manche Kinder hyperaktiv werden lässt und zu Konzentrationsschwächen führen kann. Der Kick hält nicht an, wie etwa nach alternativem Verzehr von ballaststoff- und kohlehydratreichen Nahrungsmitteln. Das Verlangen nach Zucker entsteht erneut und die geschmackliche Süße etwa von Früchten wird als zu schwach empfunden. Der Suchtkreislauf hat sich geschlossen und die Zuckersucht hält uns gefangen.

Zucker macht krank

Wie bereits erwähnt, führt andauernder Zuckerkonsum nicht nur zu Verhaltensveränderungen, sondern auch zu Krankheiten. Die zunehmende Zahl der „Zuckerkranken“, also Menschen, die Diabetes bekommen, geht auch auf den Zuckerkonsum zurück. Doch Zucker erhöht nicht nur den Blutzuckerspiegel, er greift auch massiv in die Verdauung ein, schwächt den Darm, fördert dort Pilzbefall und schwächt so das Immunsystem. Viele Allergie- und Hauterkrankungen werden durch Zuckerkonsum gefördert. Hier ist die Gegenprobe oft besonders beeindruckend: Lassen Betroffene, vor allem Kinder und Jugendliche, eine Zeit den Zucker weg, verbessert sich die jeweilige Symptomlage. Als Spätfolgen eines übermäßigen Zuckerkonsums müssen auch Knochen- und Gelenkerkrankungen, Herz-Kreislauf-Schwächen, ja sogar Krebs gesehen werden.

Mehr Information enthält der Ratgeber über Zucker – dem heimlichen Killer.

Eine Reduzierung des Zuckerkonsums lohnt sich also. Dass es am Anfang schwer fällt beweist den Suchtzusammenhang. Der spätere gesundheitliche Aufschwung entlohnt für die Mühe.

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