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Trendsport: Ganzkörper-Workout mit Stand Up Paddling

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Surfen ist out, der neue Trendsport heißt Paddleboarding. James Bond-Darsteller Pierce Brosnan, Eva Longoria und Victoria Secrets-Model Alessandra Ambrosia haben ihn bereits zu ihrem Lieblingssport gemacht. Die gute Nachricht: Nicht nur an den exklusiven Urlaubsorten der Stars kann er ausgeübt werden, auch Alster und Isar sind bestens geeignet.

VIP-Sport wird alltagstauglich

Paddleboarding heißt in Deutschland Paddelsurfen, Stand Up Paddling oder kurz SUP. Und wer hat’s erfunden? Die ersten Stehpaddler waren vermutlich polynesische Fischer, die sich in ihren Kanus stehend fortbewegt haben. Viel später kam der Sport nach Hawaii, in Maui haben zunächst Surflehrer die bequeme Fortbewegungsmöglichkeit für sich entdeckt. Indem sie sich auf ihr Surfbrett stellten, gelangten sie schneller ans andere Ufer. In den 1980er und 90er Jahren belebten Surflegenden wie Robby Naish das Paddeln wieder, in diese Zeit fällt auch die industrielle Produktion des ersten Qualitäts-Paddelboards, des „Waterman“. Einer Legende nach war das Stehpaddeln einst nur dem König Hawaiis vorbehalten, die perfekte Sportart also für die Stars und Sternchen dieser Welt. Seit dem letzten Sommer verbreitet sich der neue Trendsport auch in Europa. Mittlerweile bieten viele deutsche Großstädte Anfängern Schulungen an, 90 Minuten auf der Alster schlagen mit gerade einmal 15 Euro zu Buche. Auch in München und Berlin finden Fitnessbegeisterte Angebote, um sich auch einmal wie ein VIP fühlen zu können.

Lieblingssport für Wasserratten

SUP ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen geeignet, denn wie anstrengend das Training ausfällt, bestimmt jeder selbst. Auch Kinder und Senioren können sich auf dem Wasser ausprobieren, schwimmen sollten sie jedoch können. Das Paddeln ist einerseits ein hervorragendes Cardiotraining, das Herz-Kreislaufsystem kommt ordentlich in Wallung. Auf der anderen Seite formt Paddleboarding aber auch die Figur, wer schnell und kraftvoll übers Wasser gleitet tut etwas für Bauch, Beine und Po. Besonders die Oberschenkelmuskulatur wird angesprochen. Durch das ständige Ausbalancieren auf dem schmalen Board ist der ganze Körper angespannt, das Gleichgewicht wird geschult. Das Naturereignis beim Gleiten über das Wasser bekommt man gratis mit dazu. Auch Hochleistungssportler profitieren von dem anstrengenden Crossover-Training. Besonders Menschen, die das Wasser lieben, bekommen mit SUP ein vollwertiges Workout, das auf allen Gewässern möglich ist. Ob auf dem Berliner Wannsee oder der Hamburger Alster, Wind und Wellen sind für den Trendsport nicht nötig. Wer es noch ausgefallener mag, findet in der Variante Paddleboard-Yoga eine tolle Ergänzung. Hierbei wird das gemütliche Paddeln mit Elementen aus dem Hatha und Vinyasa-Yoga verknüpft.

Die passende Ausrüstung für den SUP-Sport

Wer sich am SUP versuchen will, benötigt ein SUP-Board sowie ein Stechpaddel. Ersteres muss an Erfahrungslevel und Körpergewicht angepasst werden. Die Bretter sind in der Optik an klassische Longboards aus dem Surfsport angelehnt, sie sind zwischen 65 und 80 Zentimeter breit und zwischen drei und fünf Metern lang. Breitere Boards sind für Anfänger ideal, da sie einen stabileren Untergrund bieten. Mit wachsender Erfahrung kann das Board schmaler werden. Einige Boards sind so geschnitten, dass zwei Personen Platz finden, so können Partner oder Eltern mit ihren Kinder zusammen trainieren. Auch das Stechpaddel muss zum Sportler und seinem Einsatzbereich passen. Wer kurze Strecken absolvieren und schnell sprinten möchte, sollte zu einem kürzeren Paddel mit einem kleineren Blatt greifen. Für langsame und lange Fahrten sind längere Paddel mit breiter gestalteten Blättern ideal. Grundsätzlich sollte das Paddel 20-30 Zentimeter länger sein als der Nutzer. Anfänger und Ausprobierer können die Ausrüstung in Deutschland auch ausleihen, viele Ausstatter für Surfbedarf bieten Boards und Paddel tage- oder wochenweise zur Miete an. An kalten Tagen gehört auch der Neoprenanzug dazu, wer an warmen Tagen paddeln will, sollte Shirt oder Badekleidung mitnehmen. Ist die Lust am Trendsport geweckt, kann er sogar professionell betrieben werden. Bei zahlreichen internationalen Wettkämpfen können sich Stand Up Paddler miteinander messen.

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