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Trampolin springen: Hüpfvergnügen für Kinder nicht ohne Risiko

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Kinderärzte warnen vorm Trampolin

Wenn die Sonne vom Himmel lacht und die Eltern sich ein Sonnenbad gönnen möchten, müssen die lieben Kleinen sinnvoll beschäftigt werden. Trampoline im Garten oder Kinderzimmer bieten hervorragende Möglichkeiten, überschüssige Energie herauszuhüpfen. Zudem ist das fröhliche Springen eine gute Alternative zu Playstation und Co, Sportmuffel können so spielerisch an Bewegung herangeführt werden. Nun warnen amerikanische Kinderärzte jedoch vor dem elastischen Freizeitspaß.

Die elastischen Gummimatten werden zwar vielfach in der Rehabilitation und zur Gesundheitsförderung eingesetzt, vom privaten Gebrauch raten √Ñrzte der „American Academy of Pediatrics“ aber ab. Laut aktuellen Statistiken verletzten sich jährlich etwa 30 von 100.000 Kindern leicht bis schwer. Einer der häufigsten Unfallauslöser sei der gemeinsame Gebrauch des Trampolins. Wenn Kinder mit unterschiedlichem Gewicht auf den Matten herumspringen, kommt es zu ungleichen Kräfteverteilungen, besonders Kleinkinder könnten sich so schwer verletzen. Zudem sind auch Zusammenstöße nicht selten. Wenn Kinder sich an Saltos oder Purzelbäumen versuchen, kommt es ebenfalls häufig zu Blessuren. Diese Beobachtungen werden auch von deutschen Kinderärzten geteilt. Demach seien beim Hüpfen besonders Beine, Arme sowie der Kopfbereich gefährdet. Immer wieder landen Kinder mit Prellungen, Bänderrissen, Platzwunden, Gehirnerschütterungen und Brüchen im Krankenhaus.

Gefahren für Kinder mindern

Eltern, die Ihren Kindern den Freizeitspaß dennoch nicht verbieten möchten, sollten einige Regeln beachten. So sind Sicherheitsnetze und Polsterungen obligatorisch, zudem sollten Kinder erst ab einem Alter von sechs Jahren auf die Gummimatte, erst jetzt sind die Kleinen in der Lage, Ihr Körpergewicht gezielt zu beeinflussen und das Gleichgewicht zu halten. Zudem gilt: Immer nur eines, maximal zwei Kinder sollten gleichzeitig springen. Damit alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden, sollten Eltern aufpassen, dass der Übermut nicht überhandnimmt. Schon beim Einkauf sollten lieber größere Modelle mit einer 20mm starken Polsterung ausgewählt werden, TÜV- und GS-Siegel gewährleisten eine hochwertige Verarbeitung. Wenn das Trampolin im Garten aufgestellt wird, muss der Untergrund eben und frei von Steinen oder anderen Verletzungsquellen sein. In regelmäßigen Abständen sollte außerdem der sichere Stand überprüft werden, der Check nach Schäden stellt zusätzlich sicher, dass die vielen positive Effekte des Trampolinspringens nicht zunichte gemacht werden.

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Kommentare zu Trampolin springen: Hüpfvergnügen für Kinder nicht ohne Risiko

Ich glaube jeder, der schon einmal auf einem Trampolin ...

Ich glaube jeder, der schon einmal auf einem Trampolin gestanden hat, weiß, dass das Herumgespringe ganz böse enden kann. Dass die Zahl der Verletzungen allerdings tatsächlich so hoch ist, hätte ich nicht gedacht. Für Eltern sollte es selbstverständlich sein die Kinder beim Springen zu beaufsichtigen und nur auf sicheren Trampolinen toben zu lassen. Alles andere ist grob fahrlässig!

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