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Ständige Erreichbarkeit – Ein Problem, das viele betrifft

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Stress durch Handy, E-Mail und Co – Ständige Erreichbarkeit macht krank!

Endlich Feierabend! Doch kaum ist der fleißige Mitarbeiter zu Hause angekommen, trällert das schnittige Smartphone.

Am anderen Ende der Leitung: Der Chef. Die Präsentation soll nun doch bereits morgen stattfinden, ob man nicht noch schnell letzte Änderungen vornehmen könnte. Vielen Dank und schönen Abend. Eine Szene, wie sie heute täglich Hunderte Male passiert. Feste Arbeitszeiten sind nicht selbstverständlich. Mitarbeiter werden auch nach Feierabend oder im Urlaub gerne einmal via E-Mail oder Handy kontaktiert, schließlich ist ständige Erreichbarkeit in der Multimedia-Gesellschaft up to date. Alarmierend sind allerdings die Ergebnisse aus Studien der Techniker Krankenkasse (TK), denen zufolge jeder fünfte Erwerbstätige über erhöhten Stress und hohe Arbeitsbelastung klagt. Die Folgen: Psychische Störungen und das gefürchtete Burnout-Syndrom.

Hohe Fehlzeiten wirken sich negativ auf Unternehmen aus

Bedingt durch erhöhten Stress am Arbeitsplatz und ständige Erreichbarkeit haben sich die Fehlzeiten von Arbeitnehmern erhöht. Krankschreibungen aufgrund psychischer Belastungen stiegen um etwa 33 Prozent. Diagnose: Chronische Erschöpfung. Die häufig langen Ausfallzeiten aufgrund depressiver Erkrankungen wirken sich negativ auf die Unternehmen aus. Zahlreiche Arbeitgeber beklagen eine Abnahme der Motivation und eingeschränkte Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter. Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen forderte vor kurzem eine strikte Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. In einigen Berufen ist das allerdings nicht so leicht durchführbar, vor allem in der IT-Branche, wo sich Mitarbeiter auch von zu Hause in internetbasierte Systeme einloggen können. Oft werden auch am Wochenende oder nach Feierabend noch rasch E-Mails von Kunden beantwortet oder Projekte vorbereitet.

Einfach einmal abschalten

Mitarbeiter, die sich permanent überfordert fühlen, sollten frühzeitig gegensteuern. Feierabend bedeutet, sich den schönen Dingen des Lebens zu widmen – ein Buch lesen, mit Freunden ausgehen, einfach abschalten und relaxen. Sinnvoll: Keine Mails vor dem Einschlafen, das Handy ausschalten. Auch Chefs können einiges gegen die Überlastung ihrer Mitarbeiter tun. Wenn es nicht allzu dringend ist, kann das Diensthandy auch mal stumm bleiben oder die E-Mail bis zum nächsten Arbeitstag warten. Mobil und flexibel müssen Arbeitnehmer heute sein und Kernarbeitszeiten können nicht immer eingehalten werden. Grundsätzlich jedoch schadet permanente Arbeitsüberlastung, die durch ständige Erreichbarkeit verstärkt wird, Mitarbeitern und letztlich auch dem Unternehmen selbst.

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