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Propolis, das verkannte Heilmittel der Bienen

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Propolis ist ein hochwirksames Naturprodukt, das von Bienen hergestellt wird. Diese harzartige Masse, auch Bienenleim, Schutzharz, Bienenharz oder Kittwachs genannt, dient zum Abdichten kleiner Öffnungen im Bienenstock. Durch seine antibiotische Wirkung verhindert Propolis das Ausbreiten von Bakterien und Pilzen in den engen Bienenstöcken und trägt entscheidend dazu bei, das Bienenvolk gesund und kräftig zu erhalten. Als natürliche Hausapotheke, die Substanz enthält auch viele Vitamine und Spurenelemente, ist die aromatische harzartige Masse auch für Menschen ein sehr wirksames Mittel, das Heilungsprozesse fördern kann.

Geschichte und Gewinnung des wertvollen Naturproduktes

Schon die alten Ägypter wussten um die Wirksamkeit von Propolis und nutzten es bei der Einbalsamierung ihrer Mumien. Auch als Heilmittel gegen Wunden wurde das Bienenkittwachs schon damals eingesetzt. In den beiden Weltkriegen verwendete man es dann bei verwundeten Soldaten, um das Auftreten und Ausbreiten von Infektionen zu verhindern. Nach dem Zweiten Weltkrieg verlor der Einsatz von Propolis etwas an Bedeutung, da die Verwendung von chemisch hergestellten Wirkstoffen favorisiert wurde. Im 21. Jahrhundert besinnt man sich wieder verstärkt auf die Nützlichkeit von Naturheilmitteln und auch das Bienenkittwachs wird immer beliebter. Zur Gewinnung dieses wertvollen Stoffes verwenden die Imker speziell hergestellte feinmaschige Gitter aus Kunststoff, die Bienen verkitten die kleinen Öffnungen und anschließend kann das Gitter einfach abgenommen werden. Auch das Abkratzen der Substanz von Öffnungen im Bienenstock ist eine Methode zur Gewinnung von Propolis.

Inhaltsstoffe von Propolis

Immer mehr Inhaltsstoffe werden im Bienenkittwachs entdeckt, die vollständige Zusammensetzung ist noch nicht geklärt. Die Bienen gewinnen Propolis aus den Knospen und der Rinde verschiedener Pflanzenarten. Besonders bevorzugt wird hier das Harz aus verwundeten Bäumen. Da die Pflanzenarten sich unterscheiden variiert auch die Zusammensetzung des Propolis. Der Hauptbestandteil mit ca. 50 % ist Harz. Aber auch ungefähr ein Drittel Wachs und andere Stoffe wie ätherische √ñle, Pollen und Mineralstoffe finden sich in unterschiedlichen Anteilen im Bienenleim. Propolis enthält auch die wichtigen Vitamine E, B3 und A und Spurenelemente wie Zink, Magnesium, Kupfer, Kalzium und Eisen. Auch Kobalt, Mangan, Selen und Silicium finden sich in diesem Naturprodukt.

Wirkungsweise, Anwendungsgebiete und Darreichungsformen

Die antibiotische Wirkung ist das wichtigste Merkmal von Propolis. Anders als chemisch hergestellte Antibiotika wirkt das Naturheilmittel hier nicht nur gegen Bakterien. Auch das Vorkommen von Viren und Pilzen kann mit dem Einsatz von Propolis wirksam bekämpft werden. Daher ist Propolis ein nützliches Heilmittel für viele verschiedene Zwecke. Neben der antibiotischen Wirkung verfügt das Bienenkittwachs auch über andere pflanzliche Inhaltsstoffe, die die Heilung des Körpers fördern. Propolis entwickelt im Gegensatz zu chemisch hergestellten Antibiotika auch kaum Resistenzen gegen Bakterienstämme. Das ist sehr nützlich, wenn der Körper bereits Resistenzen gegen bestimmte Antibiotika entwickelt hat. Auch Nebenwirkungen sind kaum bekannt. Bei manchen Menschen können nach Verabreichung des Bienenkittwachses Allergien in Form von Ausschlägen oder Rötungen auftreten. Als Alternative zu herkömmlichen Antibiotika ist eine Tinktur mit Propolis sehr empfehlenswert. Diese Flüssigkeit kann aus Propolis-Pulver einfach selbst hergestellt werden und wird anschließend pur oder mit Wasser verdünnt eingenommen. Auch die Weiterverarbeitung der Tinktur in Cremes und Salben zur äußerlichen Anwendung ist eine gute Möglichkeit dieses vielseitige Mittel gezielt zu nutzen.

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