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Milchbäder pflegen die Haut und streicheln die Seele

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Wenn der Wind vergnügt die bunten Blätter umherwirbelt, die Tage wieder länger werden und das Aufstehen am Morgen immer schwerer fällt, ist der Herbst gekommen. Viele Menschen leiden nun unter kalten Gliedern, schlechter Laune und einem allgemeinen Unwohlsein, auch das Kuschelbedürfnis ist erhöht. Ein anregendes Milchbad hilft, munter zu werden und versorgt trockene Haut mit reichlich Feuchtigkeit. Darauf weist nun die Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft in München hin.

Vollmilch als Badezusatz

Menschen, die sehr unter dem Temperatursturz und der Dunkelheit leiden, empfiehlt die Vereinigung ein Milchbad. Es bietet Pflege und Wellness in einem. Anstelle des klassischen Badezusatzes, der in Form von Perlen, Pulver oder Badebombe ins Badewasser gegeben wird, kommt hier Vollmilch oder Molke zum Einsatz. Diese wird kurz angewärmt und anschließend ins einlaufende Wasser gegeben. Ein bis zwei Liter Milch sollten es für ein Vollbad sein. Da die in der Milch enthaltenen Fette den körpereigenen Hautfetten chemisch sehr ähnlich sind, stärken sie beim Baden den Säureschutzmantel. Dieser ist im Herbst durch Temperaturwechsel und trockene Heizungsluft bereits stark belastet. Milcheiweiß spendet Feuchtigkeit, Milchsäure sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit schnell gebunden werden kann. Darüber hinaus besitzt Milch sogar einen hautstraffenden Effekt, Vitamin B glättet feine Linien. Der komplexe Mineralienmix in der Milch regt außerdem die Zellerneuerung an und aktiviert den Stoffwechsel. Damit die positiven Effekte der Milch jedoch nicht verpuffen, sollte das Wasser nicht zu heiß sein. 35 bis 38 Grad sind ideal, weil diese der Körpertemperatur sehr ähnlich sind, so der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main. Wer zu heiß badet, schadet nicht nur seiner Haut, auch das Herz-Kreislaufsystem wird über Gebühr belastet. Empfindliche Personen können gar eine Ohnmacht oder einen Kreislaufzusammenbruch erleiden.

Beautyelixir Milch

Nicht nur Kleopatra soll regelmäßig in Milch gebadet haben, auch Kaiserin Sissi genoss sehr gern ein warmes Milchbad. Bereits die alten Römer erkannten das Schönheitspotential von Milch. Vor allem empfindliche und sehr trockene Haut profitiert von den pflegenden Eigenschaften. Aber auch reife Haut fühlt sich an wie Seide, wenn sie in Milch baden darf. Als besonders wirksam gilt Stutenmilch, die nicht nur fettarm ist, sondern auch einen der Haut sehr ähnlichen pH-Wert besitzt. In Asien kommt Stutenmilch bei entzündlichen Prozessen der Haut zum Einsatz, zudem soll die Milch antibakteriell und entzündungshemmend wirken. In Form eines entspannenden Milchbades wird sie so zur perfekten Erkältungsvorbeugung. Verantwortlich für den positiven Effekt auf das Immunsystem ist der Wirkstoff Cholin, aber auch der Nährstoffmix mit Vitamin B, Zink, Kupfer und Vitamin C trägt dazu bei, dass die Haut sanft stimuliert und zur Heilung angeregt wird. Manche empfehlen ein Stutenmilchbad gar bei verschiedenen Hauterkrankungen. Wer kein Milchbad genießen möchte, sollte die verschiedenen anderen Milchprodukte entdecken, die jede Küche zu bieten hat. So sind Quark, Sahne und Co. ideale Schönheitsmittel für Maske und Peeling. Die Haut wird mit Feuchtigkeit versorgt und kann auch an kalten Herbsttagen rosig strahlen.

Das 1×1 des Badens

Besonders Frauen erliegen regelmäßig den Freuden eines warmen Vollbades, dabei sollten auch Männer die praktische Dusche des Öfteren gegen ein entspannendes Bad eintauschen. In dem warmen Wasser entspannen die Muskeln, besonders jene, die durch stundenlanges Sitzen oder Sport entstehen, auch hartnäckige Verspannungen lösen sich auf. Schwebend im Wasser fühlt sich der Körper leicht und fast schwerelos an, Wohlbefinden ist vorprogrammiert. Hinzu kommt, dass das körpereigene Regenerationsprogramm nun auf Hochtouren läuft. Körperzellen werden neu gebildet, die Gelenke werden entlastet, der Kreislauf aktiviert, die Blutgefäße weitgestellt. Durch den Wasserdruck werden die Bindegewebe entlastet, über die Haut werden Abbausstoffe abtransportiert. Dennoch: Ein Vollbad sollte eine Belohnung im Alltag und keine Regelmäßigkeit sein. Denn das Wasser greift den Säureschutzmantel an, oberste Hautschichten werden aufgeweicht, vom Körper gespeicherte Feuchtigkeit wird nach außen abgegeben. Umso heißer das Badewasser, desto schneller findet dieser Austrocknungsprozess statt. Zudem sollte die Badezeit nicht länger als 25 Minuten betragen, anschließend sollte eine etwa 30-minütige Ruhephase eingeplant werden, um den Entspannungseffekt noch zu verstärken.

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