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Kosmetikprodukt elektrische Gesichtsbürste: Wem nützt sie?

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Seit einigen Monaten ist die Wunderwaffe für reine Haut auch auf dem deutschen Markt erhältlich – die elektrische Gesichtsbürste. Sie verspricht Tiefenreinigung und Peeling in einem, doch nicht für jeden ist die neue Superbürste geeignet.

Was kann die E-Bürste?

Wie bei vielen Kosmetiktrends begann auch dieser in den USA. Als Talkshow-Ikone Oprah Winfrey ihre E-Bürste lobte, war das betreffende Modell acht Stunden nach der Sendung landesweit ausverkauft. Seit 2004 wurden drei Millionen Geräte des Herstellers Clarisonic verkauft. Seit Juli dieses Jahres ist die E-Bürste auch in Deutschland zu haben. Mittlerweile entdecken immer mehr deutsche Frauen die reinigende Kraft der drehenden Bürste. Doch was ist ihr Geheimnis? Grundsätzlich unterscheidet man zwei verschiedene Varianten: Seit den 60er Jahren kennt man bereits die Weiterentwicklung der weichen Gesichtsbürste, die sich mithilfe eines eingebauten Motors dreht. Ihr Vorteil ist die Schnelligkeit, Frauen mit normaler Haut können ihre Hautreinigung so noch optimieren. Durch die kreisenden Bewegungen des Bürstenaufsatzes werden abgestorbene Hautschüppchen entfernt, zudem wird die Haut so angeregt und besser durchblutet. Nach der Behandlung wirkt der Teint rosiger und so auch jünger und vitaler. Die eigentliche Innovation ist die zweite Variante, Bürsten, die mit Schall arbeiten, die oszillierenden Bürsten drehen sich 300 Mal in der Sekunde und sind so noch effektiver. Hinter der Technologie verstecken sich mehrere Patente und drei Jahre Forschung.

Wunderwaffe gegen große Poren und Falten?

Während für Frauen mit normaler Haut die tägliche Reinigung mit Seife und Wasser völlig ausreicht, können vor allem Kunden mit Problemhaut von der Benutzung der elektrischen Bürste profitieren. Weiche Bürstenaufsätze sollen zur Reinigung, harte Bürsten hingegen für Peelinganwendungen zum Einsatz kommen. Sollen außerdem Pflegeprodukte in die Haut einmassiert werden, empfehlen sich Spezialaufsätze. Obwohl Langzeitstudien noch ausstehen, sind viele Anwenderinnen bereits überzeugt. Durch die rotierenden Bürstchen kann das Reinigungsprodukt besser in die Haut gelangen, das Hautbild wirkt klarer, die Poren kleiner. Dank der verbesserten Durchblutung wirkt die Haut rosig und gesünder als vorher. Ob die Bürste hingegen auch bei Falten und feinen Linien ihre Wirkung entfalten kann, muss sich erst noch zeigen. Vor allem bei fettiger und Mischhaut kann sich die Anschaffung der E-Bürste aber lohnen, da Talgreste und Kosmetikrückstände besser abtransportiert werden können. Auch zur Einarbeitung von Anti-Aging-Substanzen sind die rotierenden Bürstchen gut geeignet. Bei schwerer Akne oder der Stewardessenkrankheit jedoch sollte zuvor der Hautarzt befragt werden. Sowohl die Stewardessenkrankheit – hierbei zeigt sich ein Ausschlag um den Mund – als auch andere Hauterkrankungen können sich durch die Benutzung der Bürste weiter verschlechtern. Liegen entzündliche Prozesse an der Hautoberfläche vor, sollte von der Anwendung gänzlich abgesehen werden, denn Bakterien würden so über das ganze Gesicht verteilt.

Wie funktioniert das Reinigen mit der E-Bürste?

Grundsätzlich gilt: Das Reinigungsritual sollte an den Hauttyp angepasst werden. Anwenderinnen sollten ausschließlich auf Reinigungsprodukte zurückgreifen, die gut vertragen werden und zum Hautzustand passen. Bei fettiger Haut sind schäumende Waschcremes ideal, Frauen mit empfindlicher Haut sollten Reiniger mit beruhigenden Inhaltsstoffen verwenden. Reife Haut benötigt Produkte mit der Extra Pflegeportion, bei trockener Haut sind rückfettende Produkte essenziell. Das Reinigungsprodukt wird direkt auf die Bürste oder das angefeuchtete Gesicht aufgetragen, anschließend werden die einzelnen Gesichtspartien schrittweise behandelt, ein Timer signalisiert, wann die Behandlung an einer anderen Stelle fortgesetzt werden soll. Mit kreisenden Bewegungen fährt die Bürste nacheinander über Stirn, Nase und Kinn sowie die Wangen. Obwohl die Hersteller eine zweimalige tägliche Anwendung empfehlen, warnen Hautärzte vor einem übermäßigen Gebrauch. Wer die elektrische Bürste zu oft benutzt, muss mit Pickelchen und Rötungen rechnen. Auch schlecht verarbeitete Geräte schaden der Haut. Kunden sollten hier vor allem auf Markengeräte setzen, die das CE-Zeichen aufweisen. Dieses sagt aus, dass alle Regeln innerhalb der EU eingehalten werden, eventuell mitgelieferte Pflegeprodukte sollten gegen eigene Mittel ausgetauscht werden. Bei diesen können Anwender sicher sein, dass sie zum Hauttyp passen und keine Unverträglichkeitsreaktionen auslösen.

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Kommentare zu Kosmetikprodukt elektrische Gesichtsbürste: Wem nützt sie?

Für Meike dürfte es wohl nicht mehr interessant sein,...

Für Meike dürfte es wohl nicht mehr interessant sein, falls aber noch jemand anderes, ähnlich wie ich, diesen Beitrag findet, hier einige Anhaltspunkte, die für eine solche Entscheidung interessant sein könnten:
Wie überall anders auch bezahlt man für einen gewissen Luxus immer mehr, die oben genannte günstige Bürste hat teilweise Probleme mit eindringendem Wasser, da sie mit normalen batterien betrieben wird, die man einlegt, diese werden dann von einem Deckel abgedeckt, der mit einem O-ring abgedichtet ist, das funktioniert meistens recht gut, manchmal allerdings nicht, ein fest verbauter Akku ist da die sicherere Variante. Die Bürste dreht sich zudem „nur“, im Gegensatz zu den teureren Modellen, bei der meist eine oszillierende Bewegung stattfindet. Die ist nicht nur meistens schneller (teilweise bis zu 300 mal pro Sekunde) und reinigt damit besser, sondern sie ist auch Hautschonender, weil sie nur ein kurzes Stück hin und her schwingt, eine Drehbewegung zieht mehr an der Haut und beansprucht sie damit mehr. So geht es durch die bank weiter, was nicht bedeutet, dass so eine günstigere Bürste die passende sein könnte, wer sie eh nicht unter der Dusche verwenden möchte und dazu eher unempfindlichere Haut hat, dem könnte eine solche Bürste durchaus genügen, weil sie alle Anforderungen erfüllt und man muss ja nichts bezahlen, was man eh nicht nutzt. Ich habe einige Bürsten auf meiner Seite vorgestellt, dort sind neben einigen Artikeln auch genau diese Aspekte für einige Bürsten aufgeführt:
gesichtsbürste.eu


Hallo, danke für diesen tollen Beitrag! Ich habe...

Hallo,

danke für diesen tollen Beitrag!

Ich habe mir die Clarisonic Bürste mal angeschaut, sie scheint wirklich sehr teuer zu sein.

Mich würde interessieren, was du von günstigeren Gesichtsbürsten hältst. Taugen sie etwas? Ich denke nämlich gerade darüber nach, eine günstigere Bürste von Olaz zu kaufen (ca. 30 €).

Sie wird trotz des niedrigen Preises positiv bewertet, oft sogar mit deutlich teureren Modellen verglichen, wie zum Beispiel in diesem Test: http://www.sparort.de/beauty/beste-gesichtsbuerste-test

Bin mal auf Ihre Meinung dazu gespannt.

Gruß, Meike

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