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Dr. med. Mariam Omar gibt Tipps zum Thema Cellulite

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Die Orangenhaut oder Cellulite ist ein weit verbreitetes ästhetisches Problem bei Frauen. Dellen am Oberschenkel oder Po entsprechen heutzutage nicht mehr dem Schönheitsideal. Aber das war nicht immer so. Ende des 16. Jahrhunderts malte Peter Rubens seinen 3 Schönheiten ein Dellenbild auf die Oberschenkel, das einer Kraterlandschaft auf dem Mond glich. Bis Anfang der 70ziger Jahre kannten Frauenzeitschriften keine Cellulite Probleme. Heutzutage stürzen sich Paparazzi auf jede Delle die sie bei einem Star ablichten können.

Wenn Sie Orangenhaut haben, ist es vielleicht ein kleiner Trost zu wissen, dass ca. 80-90% der Frauen betroffen sind. Ob übergewichtig, sportlich schlank und durchtrainiert, es ist genetisch bedingt, also eine angeboren Schwäche des Bindegewebes. Das ist jedoch nur ein schwacher Trost, wenn im Sommer die Dellen in der knappen Bekleidung immer schwieriger zu kaschieren sind. Die große Ungerechtigkeit dabei: Männer sind davon in der Regel nicht betroffen! Das liegt u.a. an dem Hormon Östrogen. Es speichert das Fett der Haut bei Frauen an Hüfte, Bauch, Beine und Po. Männer hingegen speichern das Fett vor allem zwischen den Bauchorganen.

Cellulite ist eine im ästhetischen Sinne fehlgesteuerte Art der Fettspeicherung. Sie wird an der Körperoberfläche als unregelmäßige Hautkontur sichtbar. Das Fettgewebe wird von senkrecht verlaufenden Kollagensträngen gitterartig durchzogen, die Lymphe staut sich darin, bedingt durch schlechte Durchblutung und Wassereinlagerungen. Die schwachen Kollagenfasern sind biegsam wie zarte Äste eines Baumes und geben so dem Druck der aufgeblähten, vergrößerten Fettzellen nach innen nach. Dies zeigt sich an der Hautoberfläche hin als Dellen und Beulen.

Dr. Mariam Omar gibt Ihnen Tipps für eine straffe Haut. Sie leitet seit September 2012 die Ästhetik im POLIKUM Charlottenburg in Berlin. Eine Fettabsaugung, auch Liposuktion genannt, trägt in diesen Bereichen zur Formverbesserung bei. Sie ist aber keine Garantie für ein glattes, straffes Hautbild. Die Liposuktion induziert eine Wundheilung unter der Haut, die eine gewisse Narbenheilung im Fettgewebe nach sich zieht. Die neuen aus dem Narbengewebe stammenden Kollagenfasern ordnen sich neu und sind deutlich fester und straffer als die zuvor bestehenden biegsamen „Äste“. Die Liposuktion bewirkt eine Neuordnung und höhere Festigkeit der Kollagenfasern bei reduziertem Fettgewebsanteil. Im Zuge des Heilungsprozesses, der bis zu 6 Monate andauern kann, tritt neben der Formverschönerung u.a. eine leichte Verbesserung der Cellulite ein. Leider ist es nicht vorher abzusehen wie stark und intensiv sich das Hautbild glätten wird, da es eine Vielzahl von individuellen Heilungsprozessen gibt. In wenigen geeigneten Fällen kann man eine Liposuktion mit einer Eigenfettbehandlung, dem sog. „Lipofilling“, kombinieren. Bei diesem Verfahren wird Fett abgesaugt, aufbereitet und tief in bestehende Dellen zum Konturausgleich wieder unter die Haut gespritzt. Das Fett wird zu einem gewissen Prozentsatz vom Körper wieder abgebaut, so dass nach ca. 6 Monaten ggf. ein „Touch UP“ angebracht ist. Dies sind aufwendige Verfahren, die durch den behandelnden Chirurgen/in detailliert besprochen werden müssen.

Nun stellt sich immer noch die Frage, wie bekämpft man diese ungeliebten Schwachstellen?
Ihre Schönheit hängt nicht von einem Dellenbild am Oberschenkel ab, denn Beauty is a way of life (Dr. Mariam Omar). Schönheit verändert sich in den fortschreitenden Lebensphasen. Sie selbst können Einfluss nehmen, indem Sie Risikofaktoren, die Cellulite fördern, vermeiden. Hierzu gehören die kleinen Laster wie Nikotin, Kaffee, Alkohol und Fast Food, die die Cellulite durch ihre Stoffwechselprozesse negativ beeinflussen. Mit einer gesunden Ernährung oder einer kontrollierten Gewichtsabnahme können Sie die Fettzellen schmelzen lassen, was das Dellenbild verbessert. Vorsicht jedoch vor Crash Diäten. Eine rapide Gewichtsabnahme kann sogar zur Verschlechterung führen. Das schwache Bindegewebe können Sie nicht trainieren, aber die darunter liegende Muskulatur. Sport führt zu wohlgeformten Beinen und erhöht den Stoffwechsel im Dellengebiet. Die Lymphe kann besser entschlackt werden und die Durchblutung wird erhöht. Nehmen Sie sich die Zeit etwas für sich zu tun, z.B. regelmäßiges Joggen, oder gezielte Kurse im Fitnessstudio. Das Ergebnis wird Sie motivieren, diesen Weg weiter zu beschreiten.

Frauen investieren weltweit jedes Jahr mehrere Milliarden Euro in Anti-Cellulite Produkte. Stiftung Warentest hat 2009 herausgefunden, dass kein Produkt das Dellenbild langfristig verbessert. Die Dellen blieben. Das liegt vor allem daran, dass die Cremes nicht in die Fettgewebsschicht, wo die Cellulite ihre Ursache hat, eindringen.
Eifem Sie nicht einem von den Medien und Photoshop vorgeführtem Schönheitsideal nach, sondern finden Sie Ihren persönlichen „beautiful way of life“.

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