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Models, Top-Models und Super-Models im gesundheitlichen Diskurs

Der Beruf des Models gilt bei nicht wenigen jungen Frauen als Traumberuf.

Dementsprechend gelten vor allem auch die internationalen Top-Models, Elite-Models und Super-Models als Schönheitsvorbilder, denen es nachzueifern gilt. Hier sind es neben der generellen Ausstrahlung besonders die Körpermaße, die dabei in der Vergangenheit eine wichtige Rolle spielten.

Dünnsein galt als schick und angesagt und so entbrannte ein Wettstreit, der bei vielen Mädchen zu Beeinträchtigungen der Gesundheit geführt hat. In dem Bestreben, es ihren Vorbildern nachzumachen, haben viele zu viel des Guten getan und sind in einer Weise abgemagert, die oft auch zu einer krankhaft bedingten Magersucht oder Bulimie geführt hat.

Mittlerweile haben viele Organisatoren und Agenturen auf diese erschreckende Entwicklung reagiert und verpflichten nur noch solche Models für das Darstellen von Mode auf Modeshows oder in Werbekampagnen, die gesund aussehen und ein Mindestgewicht aufweisen.

√¢‚Ǩ¬®Neuere Untersuchungen weisen auch darauf hin, dass die Exzentrik vieler Top-Models typisch für diesen Beruf ist. Psychische Instabilität, gesteigertes Misstrauen anderen Personen gegenüber, ein auffällig gefühlsbetontes Verhalten und eine geringere Lebenszufriedenheit sind charakteristisch für diesen Beruf. Ob der Beruf letztlich für diese Auffälligkeiten verantwortlich ist oder ob Frauen und Männer mit solchen Charakteristiken speziell diesen Beruf wählen, konnten die Untersuchungen allerdings nicht klären.