Pickel

Normalerweise ist ein Pickel nichts weiter als eine übermäßige Talgproduktion, die sich in der Talgdrüse ansammelt. Das ergibt die Erhebung, die als kleiner Höcker auf der Haut sichtbar ist und bei vermehrtem Auftreten als Akne bezeichnet wird. Auch Mitesser entstehen auf eine ähnliche Art. Pickel und Mitesser können sich entzünden, vor allem, wenn man versucht, diese auszudrücken, ohne Fachkenntnis und ohne die erforderlichen Hygienemaßnahmen zu treffen. Ein Hausmittel gegen Mittesser ist zum Beispiel, diese mit einem Gold- oder Silberring, der an einem Rand mit Druck über die Haut gezogen wird. Dabei werden jedoch nur die Verfärbungen entfernt, die sich durch Oxidation an der Oberfläche des Mitessers gebildet haben. Der Mitesser selbst bleibt bestehen und ist lediglich nicht mehr sichtbar, solange bis sich die Oberfläche wieder verfärbt. Für einen kurzzeitigen äußerlichen Effekt ist dies eine unschädliche Methode.

Längerfristig würde zum Beispiel eine Behandlung von innen wirken, eine gesunde Ernährung mit frischen, möglichst wenig mit sogenannten Pflanzen-„Schutz“-Mitteln belasteten Zutaten, die nur schonend gewürzt werden. In einigen östlichen Kulturen bekommen Mädchen einige Wochen vor ihrer Heirat nur gekochte Wurzeln und andere reinigende Kost zu Essen, um am Festtag eine reine und strahlende Haut zu haben.

Man kann Akne bei der Kosmetikerin behandeln lassen. Auch Dermatologen (Hautärzte) kennen sich damit aus.

Akne heilt bei angemessener Behandlung, die meist aus einem In-Ruhe-Lassen besteht, relativ leicht ab. Eine sanfte Reinigung und Desinfektion der Haut kann sehr zur Linderung und zum komplikationsfreien Abheilen beitragen. In jeder Apotheke und in allen Drogerien gibt es heute zahlreiche antiseptische Produkte, die hier hilfreich angewendet werden. Da die chemische Desinfektion inzwischen bekanntlich bei vielen Keimen und Erregern zu bedenklichen Multiresistenzen geführt hat, sind hier stets Produkte auf Pflanzenbasis vorzuziehen, die es mittlerweile auch in einem reichhaltigen Angebot gibt, und die auf Nachfrage vom Fachpersonal gerne empfohlen werden.

Interessant ist der Zusammenhang von Körper und Psyche, der längst wissenschaftlich erhärtet ist. Dabei wird oft beobachtet, dass Jugendliche, die während der Pubertät psychologisch stabil und ausgeglichen sind, bei einem einigermaßen regelmäßigen Lebensstil weniger an Akne erkranken.