Malaria

Malaria und die verschiedenen Formen der Tropenkrankheit

Bei der Malaria handelt es sich um eine Tropenkrankheit, die durch Plasmodien Erreger ausgelöst werden.

Diese werden ausschließlich durch die Stechmücke Anopheles, die in subtropischen und tropischen Bereichen des Globus vorkommt, übertragen. Eine direkte Übertragung von Mensch zu Mensch ist nicht möglich. Man schätzt, dass jährlich bis zu 500 Millionen Menschen an Malaria erkranken.

Hauptsymptome der Malaria sind immer wiederkehrende Fieberschübe, die durch die Zerstörung der roten Blutzellen hervorgerufen werden. Diese dauern in der Regel mehrere Stunden an und wiederholen sich alle 2 -3 Tage. Die Erreger können sich auch in andere Bereiche des Organismus ausbreiten, z. B. dem Gehirn und dort für weitere Schäden sorgen.

Man unterscheidet verschiedene Formen der Malaria, von der insbesondere die Malaria tropica, hervorgerufen durch den Erreger Plasmodium falciparum, oft einen tödlichen Verlauf nimmt.

Zur Therapie und vor allem Prophylaxe der Malaria stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Wichtig bei der Prophylaxe ist eine rechtzeitige Einnahme der Medikamente vor Beginn einer Reise in betroffene Regionen. Genauso wichtig ist es aber auch, die Einnahme der Medikamente auch nach Rückkehr weiter zu nehmen, da es bis zu sechs Wochen dauern kann, bis sich Symptome einer Infektion zeigen. Daher sollte grundsätzlich beim Auftreten von Fieber nach Rückkehr, z. B. von einer Afrikareise, eine mögliche Malaria durch den Arzt ausgeschlossen werden. Das gilt auch dann, wenn eine kontinuierliche Prophylaxe betrieben wurde, da immer mehr Erreger gegen die speziellen Medikamente resistent werden.