Impotenz Therapie

Therapien und Therapiemöglichkeiten bei Impotenz


Die Form der Behandlung hängt von der Ursache der Impotenz ab und wird individuell auf jeden einzelnen Patienten abgestimmt.

Im Normalfall reicht die Gabe von Medikamenten aus, um das Problem in den Griff zu bekommen. So genannte PDE-5-Hemmer sind hierbei die am meisten verschriebenen Medikamente. Sie bewirken eine Entspannung der Penismuskulatur und damit verbunden eine Erweiterung der Blutgefäße, was dazu führt, dass sich der Penis mit Blut füllt. Eine psycholoische Beratung sollte auch bei einem rein körperlichen Problem nicht außer Acht gelassen werden.

Neben Viagra ist Cialis das am meisten verwendete Medikament bei Potenzproblemen.

Cialis ist der Handelsname für Tadalafil, einem Potenzmittel. Es wird im Original hergestellt von der Firma Lilly Pharma, einem der größten Pharma Unternehmen weltweit. Als Potenzmittel für Männer dient das Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen. Gleich vorab sei erwähnt, dass es auch von dieser Pille, wie von jeder Pille, die zur Beseitigung von Erektionsstörungen geeignet ist, unglaublich viele nicht originale Präparate zu kaufen gibt.

Man sollte immer das Original kaufen; Nachahmungen sind zwar billiger, aber die enthaltenen Wirkstoffe meist nicht geprüft. Originale Medikamente erkennt man an der auf der Medikamentenschachtel aufgedrukten Verifizierungsnummer.

In 10 oder 20 mg erhältlich (so wird es empfohlen; es gibt auch andere Dosierungen), sollte sie maximal einmal täglich eingenommen werden.
Nebenwirkungen können auftreten, insgesamt aber hat das Medikament einen guten Ruf.

Speziell zur Herstellung kann hier nicht Stellung genommen werden, da es höchstens einem kompetenten Chemiker möglich ist, diesen komplizierten Vorgang dar zu stellen.

Erektionshilfen wie Penisprothesen, Vakuumpumpe und Schwellkörperinjektion

Auch Erektionshilfen wie die so genannte Vakuumpumpe konnten für viele Männer schon hilfreich sein. Diese wird über den Penis gestülpt und bewirkt durch den Unterdruck eine Anschwellung des Penis. Nur in selteneren Fällen ist eine Gefäßoperation nötig.

Bei der so genannten Schwellkörperinjektion spritzt sich der Patient direkt vor dem Geschlechtsverkehr ein erektionsauslösendes Medikament in die Schwellkörper des Penis. Da die Nadel sehr dünn ist, verursacht dies kaum Schmerzen.

Weiterhin gibt es spezielle Penisprothesen. Dieser künstliche Schwellkörper wird heute jedoch nur noch selten eingesetzt.