Depression

Depressionen und psychische Erkrankungen

Bei der Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die durch häufige Stimmungs- und Antriebsschwankungen gekennzeichnet ist.

Die Auswirkungen dieser Stimmungsschwankungen können auch Einflüsse auf die generelle Gesundheit der betroffenen Personen haben, da sie auch Ursachen für eine Reihe von körperlichen Beschwerden sein können, z. B. Schwindelanfälle oder Kopfschmerzen. Auch psychotische Symptome, z. B. Wahnvorstellungen, können im Verlaufe von Depressionen auftreten. Sonstige Symptome sind vor allem Angstzustände, Traurigkeit, Rückzug aus dem sozialen Leben, Konzentrations- und Schlafstörungen und eine Reihe weiterer möglicher Gefühlszustände. Die Ursachen für eine Depression scheinen multifaktoriell zu sein. Neben biologischen scheinen auch psychologische Faktoren eine Rolle zu spielen, wenn sie auf entsprechende biologisch vorbelastete Personen treffen. Das Zusammenspiel der diversen Auslösemechanismen ist in seiner ganzen Komplexizität aber noch nicht verstanden.

Die Diagnose einer Depression erfolgt in einem Arzt – Patienten – Gespräch, bei dem mit Hilfe spezieller Fragebögen spezifische Symptome, ihre Ausprägung und Dauer ermittelt werden. Auch neurologische Untersuchungen auf bestimmte spezifische Botenstoffe im Gehirn sind möglich um eventuelle Abweichungen in ihren Konzentrationen zu ermitteln, die dann Ansatzpunkte für eine medikamentöse Therapie liefern können.

Die Therapie beinhaltet sowohl medizinische als auch psychotherapeutische Behandlungsansätze. Bei der medikamentösen Therapie sind die sogenannten Antidepressiva die Mittel der Wahl. Diese beeinflussen das in der Regel gestörte Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn und können dadurch zu einer Verbesserung des Krankheitsbildes führen. Die psychotherapeutische Behandlung soll dazu führen, dass der Patient sich und seine Umwelt wieder in einem positiven Licht sieht und dadurch auch wieder eine positive Grundeinstellung zu einem Miteinander mit anderen Menschen bekommt.