Gesundheit im Ausland

Gesundheit im Ausland und die damit verbundenen Probleme

Um die Einzigartigkeit eines fremden Landes im Urlaub voll und unbeschwert auskosten zu können, empfiehlt es sich aus Gründen der Gesundheit das Auswärtige Amt zu kontaktieren.

Allgemein lautet die Empfehlung zum Schutze der eigenen Gesundheit, dass man sich gegen Infektionskrankheiten, wie Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, impfen lassen sollte. Bei einem längeren Aufenthalt im Ausland sollte zudem beachtet werden, dass die Impfung gegen Hepatitis B aktuell ist.

Falls spezielle Tätigkeiten im freizeitlichen Bereich, wie Jagen, Schwimmen, Wanderungen und Jogging, angestrebt werden, ist ferner ein Impfschutz gegen Tollwut und Typhus vernünftig.
Jedoch wird im Grundsätzlichen geraten, sich einem individuellen Beratungsgespräch mit einem Tropen- oder Impfarzt, der sich reisemedizinisch spezialisiert hat, zu unterziehen, da übermäßig vielen Vakzinationen durchaus massiv für manch einen menschlichen Organismus zum Problem für die Gesundheit werden können.

Außerdem sollten Sie mit diesem Mediziner Ihre Reiseroute durchgehen, da beispielsweise eine gültige Gelbfieberimpfung bei der Einreise in manche Gebiete Algeriens verlangt wird, in denen diese Infektionskrankheit gastiert.

Um beim Beispiel Algerien zu bleiben, das teils in einer tropischen Klimaregion liegt, ist es hier zudem der Gesundheit zu liebe zu empfehlen, dass auf hygienische Nahrung und Getränke, sowie auch auf stetigen Schutz vor Mückenstichen, geachtet wird, um typische Tropenkrankheiten, wie Malaria und Durchfälle, zu vermeiden. Jedoch hängen die prophylaktischen Maßnahmen, die zu ergreifen sein sollten, von den besuchten Regionen und der Gesundheit des Individuums ab.

Eines der größten Risiken birgt global die Erkrankung durch den HIV-Virus, der bei Ausbruch zu der Immunschwächekrankheit Aids führt. Aus diesem Grund sollte unbedingt der ungeschützte sexuelle Kontakt zu Einheimischen, das Verwenden von unsauberen Spritzen und Kanülen, als auch das Erhalten von Blutspenden, vermieden werden, da diese ein nicht zu unterschätzendes Risiko für die Gesundheit mit sich bringen.

Zudem sollte unbedingt der Umgang mit wilden Tieren vermieden werden, da diese zu einem nicht unerheblichen Prozentsatz von Parasiten und Krankheitserregern infiziert sind. So sollte man gerade bei Tieren, die in okzidentalen Sphären unter die Rubrik Haustiere fallen und im südlichen Kulturkreisen frei leben, wie exemplarisch Hunde und Katzen, stets meiden, denn neben den oben erwähnten Gefährlichkeiten besteht die Gefährdung, dass diese aggressiv auf Sie reagieren können.