Basilikum

Basilikum ist auch unter den Namen Herrenkraut, Josefskräutlein, Königsbalsam, Pfefferkraut, Hirnkraut, Königsbalsam und Basilikraut bekannt. Es findet sich vor allem in der italienischen Küche zum Würzen von Speisen wieder und ist dort sozusagen ein Klassiker.

Basilikum enthält das natürliche Gift Estragol, welches erbgutschädigend und krebserregend wirken soll. Bei gemäßigter Zufuhr über Nahrung ist allerdings eine gesundheitliche Beeinträchtigung auszuschließen. So tritt eine gegenteilige Wirkung auf, denn Basilikum kann auch positive Wirkung auf die Gesundheit haben. Davon ging man zumindest vor ein paar Jahrzehnten aus. So sprach man Basilikum heilende Kräfte zu, welche sich auch Anfang des 21 Jahrhunderts wissenschaftlich bestätigen. So fand man heraus, dass Basilikum beruhigend, darmreinigend, schmerzlindernd, tonisieren sowie antibakteriell wirkt und somit wurde die Pflanze zunächst bei Verdauungsstörungen, Keuchhusten, Magen- und Darmkrämpfen und bei nicht ausreichender Menstruation eingesetzt. Da Basilikum jedoch, wie oben beschrieben, die vermeidlich schädigende Substanz Estragol enthält, werden heute keine lang andauernde Therapien mehr durchgeführt und schon gar keine Konzentrate aus dieser Pflanze hergestellt.