Anis

Die Pflanze Anis wurde früher von den Griechen mit der sehr ähnlichen Pflanze Dill verwechselt. Daher bekam Anis seinen heutigen Namen. Anis findet man als Gewürz in vielen Nahrungsmitteln wieder, wie zum Beispiel in Brot oder anderen Backwaren. Besonders oft wird die Pflanze jedoch in der Spirituosen- und Likörherstellung verwendet. Anis findet sich wieder in Raki, Absinth, Pastis, Sambuca und Anisette sowie in Aquardiente.

Aufgrund der schleimlösenden Wirkung des aus der Anispflanze gewonnenen Anisöl wird es häufig als Hustenmittel eingesetzt. Heilende Wirkung hat die Anispflanze jedoch auch auf andere Krankheiten und krankheitsähnlichen Symptome. So wird Anis verwendet gegen Blähungen, Darmkolikeln, Luftschlucken, Migräne und Herzklopfen. Besonders bei Verdauungsstörungen durch Nervösität oder bei Augenflimmern und Schwindelzuständen infolge von Verdauungsschwierigkeiten, aber auch bei Herzbeschwerden von Magen- und Darmblähungen. Zudem findet Anis gesundheitliche Anwendung bei schmerzhafter Menstruation als auch bei ungenügender Muttermilchproduktion. Da die Pflanze Anis seine heilende und antibakterielle Wirkung relativ schnell aufzeigt ist sie außerdem Bestandteil vieler Medikamente auf pflanzlicher Basis.