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Gesundheit

Gesundheit und Ernährung – Grundlage des individuellen Wohlbefindens

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Gesundheit als die Abwesenheit von Krankheit, doch hinter dem Begriff verbirgt sich viel mehr. Zahlreiche Faktoren tragen dazu bei, dass sich ein Mensch wohlfühlt und sein Leben ohne wesentliche Einschränkungen genießen kann. Die Basis für Wohlbefinden bildet eine ausgewogene Ernährung, hinzu kommt saubere Luft und regelmäßige Bewegung. Daneben spielen soziale Beziehungen, eine erfüllte Sexualität, emotionale Ausgeglichenheit aber auch eine angemessene Forderung des Intellekts durch Arbeit und kulturelle Aktivitäten eine wichtige Rolle. Wer sich geliebt und geachtet fühlt, seinen Beruf frei wählen kann und vielleicht sogar einer religiösen Gruppe angehört, kann mit einem hohen Maß an Wohlbefinden und Gesundheit rechnen. Doch besonders in den stark leistungsorientierten Industriestaaten nehmen Zivilisationskrankheiten immer stärker zu. Ausgelöst durch eine Überernährung und ein Zuviel an Zucker, Fett und Salz und Bewegungsmangel entwickeln sich typische chronische Erkrankungen wie etwa Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose oder hoher Blutdruck.

Psychische Gesundheit in Gefahr

Viele Menschen leben in einer Hochleistungsgesellschaft, bereits in der Schule werden hohe Erwartungen geschürt, später setzt sich der Leistungsdruck in Schule und Beruf weiter fort. Seit einigen Jahren verzeichnen Statistiker einen stetigen Anstieg von psychischen Erkrankungen, so nehmen besonders Depressionen und chronische Erschöpfungszustände zu, aber auch Überforderungen durch die Mehrfachbelastung Job, Kinder, Partnerschaft und Haushalt sind ein Indikator, dass viele Menschen mit den modernen Lebensbedingungen nicht mehr zurechtkommen. Neben einem hohen Stresslevel in fast allen Lebensbereichen nehmen aber auch Konflikte zwischen den Menschen zu, dazu gehören Mobbing, gewalttätige Auseinandersetzungen und sexueller Missbrauch. Menschen, die unter einer psychischen Erkrankung leiden, empfinden diese trotz eines immer größer werdenden Bewusstseins in der Bevölkerung als Stigma, als persönliches Versagen. Soziale Vereinsamung, Alkoholsucht oder exzessiver Sport sind Ausdruck einer Lebens- und Sinnkrise, auch Essstörungen nehmen in ihrer Häufigkeit zu. Immer mehr junge Mädchen und Frauen wollen dem durch die Medien vermittelten Schönheitsideal nacheifern, denn viele verknüpfen eine schlanke Figur und ein attraktives Äußeres mit dem beruflichen und privaten Erfolg. Nur wer lernt, sich mit all seinen Fehlern und Schwächen anzunehmen, den Wunsch nach Perfektionismus ablegt und sich aktiv an gesellschaftlichen Prozessen beteiligt, bleibt bis ins hohe Alter seelisch gesund.

Einfluss der Ernährung auf die Gesundheit

Besonders die Ernährung hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Industriezucker, Weißmehle, Transfette und Zusatzstoffe charakterisieren besonders stark verarbeitete Lebensmittel. Kein Wunder also, dass die Menschen immer kränker werden. Übergewicht und Adipositas sind zu einem weltweiten Problem geworden. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) sind bereits knapp 68 Prozent der deutschen Männer und 53 Prozent der Frauen zu dick. Dabei ist eine ausgewogene Ernährung nicht nur ein Baustein für eine hohe Lebensqualität, sie stärkt das Immunsystem und kann außerdem bestimmte Erkrankungen wie Krebs oder Arteriosklerose aufhalten oder gar verhindern. Eine optimale Zusammenstellung aus ungesättigten Fetten, Kohlenhydraten, Eiweißen und Vitalstoffen bietet die besten Voraussetzungen für einen gesunden Körper. Eine optimale Zusammensetzung kann durch unsere Nahrungsergänzungsmittel erreicht werden. Aber auch kleine Sünden wie Süßigkeiten sind erlaubt, wie sagte schon Paracelsus „Nur die Dosis macht das Gift“. Um den Menschen die Regeln für ein gesünderes Frühstück oder Abendbrot näher zu bringen, haben sich zahlreiche Berufszweige etabliert, so beschäftigen sich beispielsweise Ökotrophologen, Diät-Assistenten oder Ernährungsfachkräften mit dem A und O eines ausgewogenen Speisezettels.

Angebote zum Stressmanagement und Gesundheitsprävention nehmen zu

Viele Erkrankungen lassen sich bereits im Ansatz „behandeln“, Schlaganfall, Herzinfarkt, Rückenschmerzen, Typ-2-Diabetes oder Burnout sind Ausdruck eines ungesunden Lebensstils. Mit einer entsprechenden Gesundheitsvorsorge können viele Menschen zu einem gesünderen Leben zurückfinden. Schon kurz nach der Geburt beginnen die ersten Präventionsmaßnahmen, Impfungen gegen Kinderkrankheiten wie Masern oder Röteln sowie die U-Untersuchungen bilden die Basis für eine normale Entwicklung des Kindes. Später können Versicherte der gesetzlichen und privaten Krankenkassen Angebote zur Früherkennung von Krankheiten und umfassende Check-ups in Anspruch nehmen. Darmspiegelung, Zahnarztbesuche, die Untersuchung der Brust und der Hoden sowie die Messung von Blutdruck und Gewicht gehören mittlerweile zum Standard in der Medizin. Auch am Arbeitsplatz legen immer mehr Arbeitnehmer Wert auf ein gesundheitsförderliches Umfeld. Ergonomisch eingerichtete Schreibtische, angepasstes Licht und die Nutzung von kleineren Büros tragen viel dazu bei, dass sich die Menschen beim Arbeiten wohler fühlen und weniger oft krank werden. Aber auch in der Freizeit sollte die Gesundheitsvorsorge eine wichtige Rolle einnehmen, damit belastende Situationen und Stress leichter bewältigt werden können. Neben regelmäßiger Bewegung gehören auch Entspannungstechniken, eine positive innere Einstellung und ein soziales Netzwerk aus Familie und Freunden dazu.